Was heißt "Systemische Medizin"?
In einer „Systemischen Medizin“ wird Krankheit oder Symptomatik nicht als „Störung“ gesehen, sondern vielmehr als Lösungsversuch im Sinne eines Ausdrucks zwischenmenschlichen Miteinanders.
Menschen und ihre Probleme werden in erweiterten Zusammenhängen betrachtet, in Familien und über mehrere Generationen hinweg.
Eine „Systemische Medizin“ zieht sich von dem Bedürfnis Kausalzusammenhänge zu erkennen eher zurück und richtet sich stattdessen auf das dem Patienten selbst innewohnende Potential, heilsame Veränderungen einzuleiten.